Stadtwerk Tauberfranken
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Herzstück des Naturwärmekraftwerks eingetroffen

Das Herzstück des neuen Naturwärmekraftwerks ist eingetroffen. Am 20. und 21. Juni 2012 hat ein 400-Tonnen-Autokran die Feuerungs- und Kesselanlage in den Rohbau gehievt. Da die Abmessungen der Technik enorm sind und das Gerät mehrere Tonnen schwer, wurden die einzelnen Teile von oben in das gerade entstehende Kraftwerksgebäude befördert. Drei Stunden waren nötig, um den Kran mit bis zu 50 Metern Länge sicher aufzustellen. Herzstück des Naturwärmekraftwerks eingetroffen

Für die Naturwärme Bad Mergentheim GmbH, einem Tochterunternehmen des Stadtwerks Tauberfranken und verantwortlich für den Bau und den späteren Betrieb der neuen Naturwärmeanlage, waren die zwei Tage ein wichtiger Schritt beim Kraftwerksbau. Die zügig vorangehenden Arbeiten liegen damit genau im Zeitplan, so dass nach bisherigem Stand der für Dezember geplanten Inbetriebnahme nichts im Wege steht.

Für das Bauprojekt mit einer Investitionssumme in zweistelliger Millionenhöhe sind derzeit viele Firmen vor Ort. Einige von ihnen, wie zum Beispiel die Boller-Bau GmbH aus Distelhausen, stammen aus der Region und sind durchaus stolz darauf, ein solches Projekt in der eigenen Heimat begleiten zu können. Wie hoch der logistische Aufwand für eine solche Baustelle ist, hat auch die Anlieferung der Feuerungs- und Kesselanlage gezeigt, welche von der Firma Kablitz und Mitthof aus Lauda-Königshofen stammt. Die einzelnen Teile der Anlage, die später aus naturbelassenem Restholz umweltschonen Wärme und Strom für Bad Mergentheim erzeugen soll, trafen auf Lkw’s in einem zuvor detailliert festgelegten Zeitplan an der Baustelle südlich der B290 ein. Dort wurden sie per Autokran entladen und die Einzelteile über das noch nicht vorhandene Dach in das Innere des Rohbaus gehoben.

BU:
Der Spezialkran hebt ein rund 18 Tonnen schweres Element für die neue Feuerungs- und Kesselanlage in den Rohbau des gerade entstehenden Naturwärmekraftwerks. 

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